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Regelmässig geraten wir in ein Dilemma,

und kaum sind wir wieder draußen,

könnten wir es wiederholen.


Bert Brecht suchte nach neuen gemeinschaftlichen Theaterformen,
Augusto Boal fand sie, im Kampf gegen Militärdiktaturen und im Aufbau demokratischer Strukturen.
Zuletzt schrieb er noch eine "Ästhetik der Unterdrückten" gegen die Orientierungslosigkeit in der modernen Warenwelt.

Forumtheater kann die Anliegen und Problemstellungen einer Gruppe in der Öffentlichkeit präsentieren und diskutieren, um bis zum Legislativen Theater auch Gesetzesänderungen zu erreichen.

Augusto Boal entwickelte vor dem Hintergrund der Arbeiten von Brecht und Piscator und der befreienden Pädagogik von Paulo Freire in Brasilien neue Methoden kommunikativer Theaterarbeit, die in seinem Exil in den 1980er nach Europa und sich dann in der Bildungsarbeit weltweit verbreiteten.

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Augusto Boal in der Reihe der Visionäre


Boalbuch griechisch
Boalbuch griechisch

Titelbild der griechische Ausgabe des Theater der Unterdrückten, in Thessaloniki erschienen ..

Die Documenta 2017 soll im April in Griechenland und im Juni in Kassel eröffnet werden. Die Vorbereitungen klingen spannend:

Für die Documenta 14 im Jahr 2017

gibt es eine Reihe von Visionären, die in die Interaktion des Publikums gebracht werden sollen. In der Schweiz wird schon dazu berichtet, hat wer was in Deutschland dazu gelesen?
http://blog.tagesanzeiger.ch/privateview/index.php/36511/**stolpernd-und-irrend**/#comment-130212
…. am Ende des Artikels, der auch den polnisch-stämmigen Kurator Adam Szymczyks etwas portraitiert: …

  • Und hier noch eine kleine Liste mit Namen der Cicerones, also der Figuren, die uns durch diese Documenta führen werden. Wie sagte es Szymczyk so schön? «These and other figures help us to navigate the darkness and complexity of experience we are immersed in as we move on, stumbling and erring.» (Diese Figuren helfen uns, die komplexe Dunkelheit unserer Erfahrung zu durchqueren, wenn wir uns, stolpernd und irrend, vorwärtsbewegen …)
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Szymczyks Visionäre: (obere Reihe von l.) Schweizer Architekt Lucius Burckhardt, griechischer Komponist Jani Christou, deutscher Schriftsteller Viktor Klemperer, (untere Reihe von links) brasilianischer Theatermacher Augusto Boal, mexikanischer Dichter Ulises Carrion, polnischer Architekt Oskar Hansen
(Bildernachweis: SRF, Pemptousia, «Tagesspiegel», Haikudeck, «Bombmagazine», Ciolek/Fotonowa)“



Erstaunlich, dass die deutsche Presse bisher anscheinend dazu schweigt, und ich fürchte, dass als nächstes die dümmlichen Bemerkungen zu Griechenland kommen, denn die Banken-Rettung und die Co-Finanzierung der Militär-Ausstattung wurde hierzulande als „Zuschuss“ verkauft, und dass es eine lebendige Kunst-Szene dort gibt, passt leider nicht in unsere hiesige Helfer-Rolle.

Die Reihe der Visionäre kann sehr spannend werden … und uns etwas weiter denken lassen, als das derzeitige Rückwärts.
Der Völkerbund und die Grundlagen der Menschenrechte machen mir Hoffnung!

Augusto wäre absolut glücklich darüber, wie auch über die griechische Übersetzung seines Buches, denn „die Griechen“ wie Aischylos waren auch seine Unterstützer im Kampf gegen die Militärdiktatur in Brasilien: „Bringen Sie mir diesen Aischylos, dann bringen wir ihm bei, was in Brasilien geschrieben werden kann!“ sagte man ihm in der Zensurbehörde …

Literatur auf anderen Seiten: Fritz-letsch.wikispaces.com/forumtheater vielleicht